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Die Menschen
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Ein seltsames Volk sind die Menschen. Man kann
jahrelang unter ihnen leben und wird die meisten ihrer Handlungen
dennoch nicht verstehen. Sie sind uneins und leicht zu verführen von
weltlichen Reizen und Schätzen. Die Menschen streben nach Macht, Ruhm und Reichtum und genügen sich
nicht mit dem, was die Welt für sie bereit hält. Bei den Menschen in
Sudgard heißt es, das nur ein
Menschenpaar den großen Weltenbrand überlebt hat: Lif und Lifthrasir.
Der Stamm von
Yggdrasil rettete sie, als die Flammen die Welt verzehrten und sie
ernährten sich vom Morgentau der Weltesche. Als sich aus Flut und Asche
eine neue Welt erhob und wieder erblühte, traten Lif und Lifthrasir
hinaus ins Licht. Sie begründeten das neue Menschengeschlecht und durchwanderten die neue Erde viele Jahre, um einen Ort
auszusuchen, an dem sie sich niederlassen wollten. Aber ihnen wurde
klar, das jene Stelle, von der sie einst aufbrachen wohl der schönste
Ort ist in dieser neuen Welt. Und so machten sie sich auf den Rückweg,
doch den Weltenbaum fanden sie nie wieder.
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Die Elfen
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Die
Elfen sind die Kinder des Lichts, die reinsten Lebewesen dieser Welt.
Heller Glanz umgibt ihr Antlitz. Die Elfen sind sehr naturverbunden und im
Gegensatz zu den Menschen, die sich die Welt Untertan machen, leben die
Elfen im Einklang mit der Natur. Sie huldigen der Natur und sie dankt es
ihnen. Die Elfen sind die Meister der schönen Künste. Ihre Worte sind
Wahrheit und Weisheit vieler Jahrtausende, denn ewig währt ihr Dasein in
der Welt, sofern sie nicht durch Waffe oder dunkle Macht den Tod finden.
Doch ist der Waffengang nicht nach Elfenart. Das Elfenherz ist erfüllt
von Liebe und Sanftmut. Freundlich und friedfertig sind sie, wie sonst
keine Art.
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Die
Halbelfen
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Unbeschreiblich
ist die Schönheit der Elfinnen und natürlich werden auch die Menschen
von ihrem Antlitz verzaubert. Es ist sehr selten, aber zuweilen kommt es
tatsächlich vor, das ein Mensch die Liebe einer Elfin gewinnt. Für wahr,
dieser Mann vom Menschengeschlecht kann sich glücklich schätzen. Die
Liebe zu einem Menschen bedeutet schließlich für die Elfin großen
Schmerz, denn sie wird den Tod ihres Geliebten früher oder später, aber
irgendwann mit Gewissheit, betrauern müssen. Elfinnen verschenken ihr
Herz nur einmal einem Auserwählten. Die tiefe Trauer um den Gemahl vom
Menschengeschlecht währt also ewiglich. Die Kinder, geboren aus solcher
Verbindung, werden Halbelfen genannt.
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Die Dunkelelfen
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Wahrlich irreführend ist
der Name dieser Wesen. Denn falsch ist es, die Dunkelelfen mit dem lichten
Elfengeschlecht in Zusammenhang zu bringen. Die Menschen gaben ihnen
diesen Namen, wohl da ihre Statur den Elfen sehr ähnlich ist. Dennoch
haben sie mit dem Elfengeschlecht nichts gemein. Sie sind dunkelhäutig
und verabscheuen das Tageslicht. Ihre Gedanken sind Mord, Hinterlist und Täuschung.
Nichts Gutes ist in ihrer Art und die Begegnung mit einem Dunkelelfen
kostet meist das Leben. Sie sind Geschöpfe der Nacht. Die Herkunft der
Dunkelelfen ist bislang unbekannt.
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Die Zwerge
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Dunkelhäutig,
klein und langbärtig sind die Zwerge und eher hässlich als schön, doch
besitzen sie auch Verstand und sind ohne Zweifel in ihrer Schmiedekunst
nicht zu übertreffen. Die größten Wunderwerke der Schmiedekunst sind
von Zwergenhand. Tief unter den Bergen sind sie unermüdlich auf der Suche
nach Gold oder anderen seltenen Schätzen. Große Reichtümer und
unvorstellbare Kostbarkeiten werden so in ihren unterirdischen Reichen
angehäuft. Bei
ihrer Sturheit und Widerstandsfähigkeit wundert es nicht, das auch einige
Zwerge den großen Weltenbrand überlebt haben. Selbst die Zwerge dieser
Tage können nicht mehr sagen, wie sich ihre Altvorderen retten konnten,
denn es ist nicht Zwergenart, Dinge niederzuschreiben.
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Die Orks
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Furchteinflössend und
grausam sind die Orks immer noch und verbreiten dort, wo sie einfallen,
Angst und Schrecken. Chaos und Zerstörung ist ihr Werk und sie
hinterlassen bluttrunkene Erde, wo sie nur können. Meist hausen diese
dunkelhäutigen Unholde in finsteren Höhlen oder Erdlöchern, denn das
Licht der Sonne ist ihnen zuwider. Wer einem einzelnen Ork begegnet kann
sich womöglich mit einer erfahrenen Klinge noch behaupten, doch meist
sieht man sich gleich vielen gegenüber. Dann seid dankbar, wenn die
Streitaxt von Orkhand geführt einen schnellen Tod herbeiführt, denn
nicht nur Mord und Zerstörung, sondern auch lange und grausame Folter
ihrer Gefangenen bereitet ihnen Freude.
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Die Trolle
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Die Trolle sind wahrlich hässliche
Kreaturen. Ihre Gesinnung ist weder gut noch böse. Nur der Instinkt
bestimmt ihr Tun. Wäre der Schaden, den die Trolle anrichten, nicht so
verheerend, so könnte man fast Mitleid mit diesen Kreaturen haben. In der
Tat kann ein panischer um sich schlagender Troll ganze Städte verwüsten
und ein Heer einfach niederwalzen. Die
Orks haben die vernichtende Durchschlagskraft der Trolle recht schnell
erkannt und für ihre Zwecke missbraucht. Zu oft hat man schon Trolle in
den vordersten Reihen der Orks gesehen. denn sie wissen nicht, was sie
tun. So ist es nicht verwunderlich, das auch die Trolle in den meisten Ländern
dem Bösen zugeordnet werden, auch wenn dies dem eigentlichem Wesen der
Trolle nicht gerecht wird.
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